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Drucker kalibrieren

Der nicht kalibrierte Drucker - Vielerorts ist das Problem bekannt: Sie freuen sich auf die schönen Urlaubsfotos, das fertige Hochzeitsalbum oder ein Familienfotobuch, drucken das erste Bild aus und stellen fest, dass Farbstiche die Abbildungen beinahe unkenntlich machen. Und dann kommt auch noch dazu, dass Sie vielleicht einen ganz speziellen Drucker besitzen von dessen Kalibrierung man selbst keinen Plan hat. Hier zeigen wir Ihnen, wie man den ungewollten Farbstich beseitigen und den Drucker richtig kalibrieren kann.

Drucker kalibrieren1. Warum sollte man den Drucker kalibrieren?

Für das perfekte Farbmanagement auf den Bildern ist die Kalibrierung eines Druckers ebenso wichtig wie die darauf abgestimmte Bildschirmkalibrierung. Vor allem für Fotografen - ganz gleich ob beruflich oder als Hobby - welche die Fotos auch nachbearbeiten wollen ist der profilierte Drucker in Kombination mit dem eingestellten Monitor ein wichtiger Lastabnehmer. Das Farbmanagement ist ein häufig vergessener Arbeitsvorgang, der jede Ihrer noch so langen Arbeiten mit Gradation, Histogramm oder diversen Farbwerkzeug umsonst sein lässt. Da es sich beim Fotodruck um das sogenannte CMYK-Farbmodell handelt wirken die Farben auch oft dunkler, weil es schlichtweg zu einer Überlagerung der Pigmente kommt.

Als Beispiel:

Man möchte die japanische Flagge ausdrucken, die einfach einen roten Punkt darstellt. Doch vom Drucker wird soviel an roten Farbpigmenten verarbeitet dass der knallrote Punkt plötzlich weinrot oder gar kastanienbraun wirkt. Anders ist es beim RGB-Farbraum, dieser beschäftigt sich mit nicht ertastbaren Farbpigmenten (zB. Licht). Hier ist es genau umgekehrt, sprich je mehr Pigmente aufeinandertreffen umso heller wird die Stelle.

Es ist allerdings auch möglich, dass zwischendurch die Patronen gewechselt oder die Düsen gereinigt werden müssen! Häufig ist dies dann der Fall wenn die Farben ins Bläuliche oder gar Bräunliche abweichen.

Im Endeffekt soll es für Sie als Nutzer jedoch stets das perfekte Resultat geben - da spielt es keine Rolle ob die Bilder mit dem Handy oder der Digitalkamera geschossen werden. Und um auf diese Weise Ihre Gerätschaften einstellen zu können sind vorerst viele andere Dinge zu klären. Beispielsweise um welchen Druckertreiber es sich handelt, welche Software verwendet werden soll, wie groß der Farbumfang des jeweiligen Druckers ist, wie stark die Farbe erhitzt wird, auf welchem Papier gedruckt wird und ob es sich zum Beispiel um einen Laserdrucker handelt. Auch Probleme mit der Hardware können in gewissen Situationen zu ungewollten Farbstichen führen.

2. Unterschiedliche Drucker werden auf unterschiedliche Arten kalibriert

Jeder Hersteller entwickelt unterschiedliche Modelle, und jede dieser Produktionen arbeitet auf eine andere Art und Weise. Somit kommt es auch dazu, dass jeder Drucker in Ihrem Zuhause Farben anders erkennt. Und so unterschiedlich wie sie erkannt werden, werden sie auch wiedergegeben. Dort beginnen Druckerprofilierung bzw Profilerstellung zu helfen.

Ein kalibrierter und profilierter Drucker der Marke Epson kann Ihnen beispielsweise das perfekte Bild liefern, während ein HP oder Canon Drucker nach wie vor Farbabweichungen aufweist - trotz der selben Einstellungen in den einzelnen Druckerprofilen.

3. Der Vorgang der Drucker Kalibrierung - Druckerprofilierung

Drucker kalibrieren FarbenFür die allgemeine Anwendung gibt es - um die Arbeit zu erleichtern - sogenannte ICC Profile. Durch sie bekommen Sie vermittelt, wie der jeweilige Drucker (oder Monitor) die Farben auffasst und sie Ihnen zu erkennen gibt. Fehlende ICC Profile sind in den meisten Fällen der Grund von einem auftretenden Farbstich, auch eine falsche Einstellung der Profile bei der Druckerprofilierung kann zu eben diesen Folgen führen. Sie versuchen beim Druck möglichst viele der Farben beizubehalten, anderenfalls kommt es zum gänzlichen Verlust der Farbe oder zu Abmattierungen auf Ihren Fotos.

Zu Beginn sollten Sie einen Probedruck vornehmen, um zu sehen wie Sie die Einstellungen des Druckerprofils abändern sollten. Hierzu darf jedoch kein Farbmanagement eingesetzt werden, da Sie quasi die rohe Arbeit des Gerätes begutachten müssen.

Ein Messprogramm erstellt für Sie sodann das Druckerprofil und installiert es automatisch auf dem Bildschirm. Natürlich variieren die Einstellung bei Druckerprofilierung je nach Papier. Ein auf glänzendem Fotopapier gedrucktes Bild wird stets eine andere Optik haben als das selbe Bild, mit den selben Profileinstellungen auf einem einfachen Druckerpapier.

Damit Sie das gewünschte Druckerprofil überhaupt erstellen können benötigen Sie im Vorfeld jedoch ein abgestimmtes Spektralcolorimeter, hierzu kommt auch noch eine passende Software. Sinnvollerweise Arbeiten Sie auch nicht nur auf einem profilierten Drucker, sondern gleichzeitig auf dem kalibrierten Monitor. Eine gemeinsame Profileinstellung macht viel Sinn.

Sollten Sie sich also ein Package für die Kalibrierung eines Druckers von Epson, Canon, Brother oder HP Druckers zulegen, so ist darin meist auch alles notwendige für die Kalibrierung Ihres Monitors enthalten. Für zu Hause eignen sich zwei (vermutlich eher unbekannte) Geräte besonders gut, nämlich der Pantone ColorMunki und die PrintFox Pro Suite. Diese sind allerdings recht kostenintensiv, und wer nicht wirklich rund um die Uhr mit einem kalibrierten Laserdrucker arbeitet dem wäre das wohl zu viel. Auch hat jede Person unterschiedliche Ansprüche an Drucker, Monitor und Endresultat.

4. Drucker kalibrieren für verschiedene Druckerhersteller

Hier geben wir Ihnen Tipps für die Drucker Kalibrierung und Druckerprofilierung bzw. Profilerstellung für verschiedene Druckerhersteller.

4.1. HP Drucker kalibrieren

HP Drucker arbeiten allgemein schon mit sehr guter Bildqualität, dennoch kann es aufgrund des Fotos zu kleineren Farbveränderungen kommen. Um diese zu korrigieren benötigen Sie, wie bereits erwähnt ein ICC Profil. Zu Beginn muss die von Ihnen bevorzugte Software erworben und heruntergeladen werden. Sobald geschehen kommt es zu dem besagten Testbild, welches mit Hilfe eines Messgerätes (das Spektralcolorimeter) begutachtet wird. Hierbei werden die unerwünschten Farbergebnisse ermittelt und das ICC Profil darauf abgestimmt, was zu einem besseren Farbmanagement führt.

4.2. Die Profilierung eines Canon Druckers

Bevor Sie den Canon Drucker selbst unter die Lupe nehmen sollten Sie sich vergewissern dass der Monitor bereits kalibriert ist. Die unterschiedlichen Einstellungen für die Farben finden Sie im Einstellungsmenü des Druckers selbst. Mittels Übertragung auf den Monitor kann dann die gewünschte Kalibrierung vorgenommen werden und sobald das Ergebnis passt kann dieses Profil gespeichert werden.

4.4. Brother Drucker kalibrieren

Druckgeräte des Herstellers Brother sind für eher eingeschränkte Farbqualität bekannt. Dennoch lässt sich mit einer sorgfältig ausgewählten Software und guter Kalibrierung von Bildschirm und Drucker einiges herausholen. Auch hier müssen beide Gerätschaften aufeinander abgestimmt sein um optimal zusammenzuarbeiten. Eine solche Messung erfordert oft viel Geduld und Fingerspitzengefühl.

4.5. Kalibrierung von Epson Druckermodellen

Geräte von Epson sind bekannterweise sehr schnell und einfach zu kalibrieren. Die einfachste Lösung für Sie als Privatperson ist der Testdruck eines grauen Keils mit verschiedenen Grautönen. Sind alle Grautöne gut erkennbar kommt der nächste Schritt: Die Farbabstimmung. Am besten konzentrieren Sie sich hier auf die Grundfarben, denn die Mischfarben ergeben sich daraus von selbst. Das einzige was Sie noch benötigen ist viel Geduld, denn je häufiger Sie den Papiertyp wechseln umso öfter muss der Drucker neu kalibriert werden, da jedes Papier individuelle Ansprüche stellt.

5. Software und Freeware zum Drucker kalibrieren und zum Monitor kalibrieren

Drucker kalibrieren Schritt für SchrittAbhängig von Ihren persönlichen Anforderungen gibt es mehr als genug Software zur Kalibrierung von Bildschirmen und Druckern auf dem Markt. Eine der Beliebtesten ist die SpyderPrint Software, welche ausschließlich zur profilierung dient. Für das Farbmanagement gibt es das SpyderStudio. Diese Produkte sind für die Kalibrierung von Druckern einsetzbar, zur Monitorkalibrierung ist für Privatnutzer Dataolor Spyder4Express zu empfehlen. Für Hobbyfotografen eignen sich Datacolor Spyder4Pro und Spyder4Elite hervorragend, während Anwender in der beruflichen Branche von SpyderHD schwärmen.

Für kleinere private Anwender besteht die Möglichkeit diverse Freeware herunterzuladen, welche zwar auch eine sehr gute Kalibrierung möglich machen, jedoch in keinster Weise im selben Ausmaß wie teure Software. Natürlich sind die Qualitätsunterschiede enorm, doch so mancher Anwender ist auch mir der leichter bedienbaren Freeware vollkommen zufrieden.

Natürlich ist letzteres auch für Privatnutzung geeignet - wenn Sie das nötige Know How dazu haben. Selbstverständlich richtet sich auch hier die Wahl und der Kauf des Produkts nach der Häufigkeit des Einsatzes, dem Druckermodell, de Monitoren etc.

6. Schritt für Schritt zum perfekten Bild

Hier ist nochmas in kurzer Zusammenfassung erklärt, wie die Kalibrierung eines Druckers bzw. die Druckerprofilierung gemeinsam mit einem Monitor vonstatten geht:

  • Das gewünschte Bild wird eingescannt oder auf den Computer übertragen.

  • Der Bildschirm zeigt das gescannte Bild mit Farbabweichungen.

  • Das fehlerhafte Bild wird an die Kalibrierugnssoftware mit dem ICC Profil weitergeleitet.

  • Der korrigierte Scan des Bildes wird zurückgegeben.

  • Dieses ausgebesserte Bild gelangt nun in den Druck (Druckerprofil) oder auf die Grafikkarte (mit Bildschirmprofil).

  • Abhängig davon, wird das Bild entweder in der gewünschten Farbe am Bildschirm angezeigt, oder als farbechter Druck ausgegeben.

Fazit

Wie Sie vermutlich dieser Seite entnehmen konnten, ist eine Drucker Kalibrierung und von Computerbildschirmen keine Sache die in zehn Minuten erledigt ist. Sie erfordert Fingerspitzengefühl, Geduld und Wissen, da jede Profilierung auf unterschiedliche Modelle extra angepasst werden muss. Auf jeden Fall sollten Sie mehr als nur Basiswissen über die allgemein bekannte Farbenlehre aufweisen wenn Sie optimale Ergebnisse erzielen wollen. Auch das Wissen über die Funktion und die Arbeitsvorgänge im Inneren eines Druckers sind unabdinglich. Natürlich kann man sich immer wieder nützliche Tipps und Ratschläge von Bekannten oder aus diversen Foren im Internet holen. Doch im Endeffekt haben Sie die eigenen Vorstellungen im Kopf und sollten selbst herausfinden wie Sie die Geräte auf dieses Ziel hinarbeiten lassen können.

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